Styropor entsorgen
Wertstoffhof in deiner Nähe finden, der Styropor annimmt.
Ratgeber: Styropor richtig entsorgen
Styropor ist Polystyrol-Hartschaum (EPS). Du kennst ihn aus Verpackungen von Elektrogeräten oder als Dämmmaterial. Weil er sehr leicht und sperrig ist, braucht er viel Platz, und die Entsorgung ist nicht überall gleich geregelt.
Was gehört dazu, was nicht?
- Verpackungen aus Styropor: Saubere Formteile aus Neukäufen gehören vielerorts in den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne. Das gilt, wenn sie als Verpackung gelten.
- Dämmplatten und Baustyropor: Sie gehören nicht in die Verpackungssammlung. Halte sie getrennt und frag vorher bei deinem Hof oder Entsorger nach, ob und in welchen Mengen er sie annimmt, denn ältere Platten können mit dem Flammschutzmittel HBCD belastet sein.
- Gehört nicht dazu: Styropor mit Resten von Kleber, Putz oder Lebensmitteln. Verschmutztes Material landet oft im Restmüll oder bei Mischabfällen.
Was kostet das?
Saubere Verpackungen kannst du häufig kostenlos über den Gelben Sack entsorgen. Dämmstoffe nehmen manche Wertstoffhöfe in kleinen Mengen gegen Gebühr an, andere nehmen sie gar nicht an. In vielen Kommunen ist die Abgabe größerer Mengen kostenpflichtig.
So gehst du vor
- Prüfe, ob das Material eine Verpackung oder Dämmung ist. Das entscheidet über den Entsorgungsweg.
- Zerkleinere sperrige Teile nur im Freien und fange die Kügelchen auf, damit sie nicht in die Umwelt gelangen.
- Frag vor der Fahrt bei deinem Hof nach, ob er Styropor annimmt und in welcher Menge.
Alternativen zum Wertstoffhof
- Gelber Sack oder Gelbe Tonne: Für Verpackungen häufig die einfachste Lösung.
- Händler-Rücknahme: Manche Händler nehmen Transportverpackungen zurück.
- Wiederverwendung: Saubere Formteile lassen sich für den Versand eigener Pakete weiter nutzen.
- Fachfirma: Bei Dämmplatten aus Abbruch oder Sanierung kann ein Entsorgungsbetrieb sinnvoll sein.
Gut zu wissen
Styropor besteht zu über 95 Prozent aus Luft, wiegt also fast nichts, nimmt aber viel Platz ein. Das macht den Transport zum Hof unpraktisch. Sammle es deshalb in einem großen Sack, bis sich die Fahrt lohnt, und kombiniere sie mit anderen Abfällen.